Euphorie und Skepsis Blog


demoaufruf…
Februar 23, 2011, 9:34 am
Filed under: Bamberg, skepsis

alles ziemlich tot hier seit einiger zeit… aber vielleicht finde ich ja dieser tage mal wieder ein paar minuten… deswegen wieder einmal nur copy/paste…

Diesen Mittwoch (23.02.) tagt der Stadtrat, um über die Verlängerung der Sperrzeit zu diskutieren. Deswegen unsere Bitte an alle, die nachts gern weiter bis 5.00h weggehen wollen: Erscheint bitte um 15.30h am Schillerplatz (Theater), um den (er-)grau(t)en Damen und Herren zu zeigen, dass es in Bamberg viele Menschen gibt, die entschieden gegen diese Verlängerung sind.

Das scheinen diese Entscheidungsträger nämlich nicht zu wissen. Also, lange Unterhosen angezogen, Thermoskanne eingepackt, weitersagen und erscheinen!

hingehen.



benjamin
September 26, 2010, 1:41 pm
Filed under: skepsis | Schlagwörter:

heute jaehrt sich walter benjamins todestag zum siebzigsten mal. das hat seine auswirkung auf die rechte an seinen schriften, die mir aber egal sind.
arte sendete eine ziemlich gute bio, die hier nachgesehen werden kann.
ich mag seine faszination, mit der er der kunst seiner zeit begegnet – im film zum beispiel, wenn er auf chaplin zu sprechen kommt.



buffy im jungle
August 20, 2010, 7:18 pm
Filed under: buffy, euphorie | Schlagwörter: ,

Heide Lutosch schreibt es nieder: nichts als die ganze wahrheit über buffy. großartig!

Das andere wichtige Gefühl, das durch die Serie »Buffy« aus der tiefen Versenkung befreit wird, in die man es im horrormäßigen Alltag zwischen Lohnarbeit und Kleingruppennerv eingesperrt hat, heißt Sehnsucht. Sehnsucht nach dem sarkastischen Furor, den die Monster in Buffy auslösen und den zum Beispiel die Streichung des Elterngeldes für Hartz-IV-Empfängerinnen in einem auslösen müsste, aber nicht mehr auslöst. Sehnsucht nach einer politischen Kleingruppe, die die Beschädigungen und Eitelkeiten, das Auseinanderleben ihrer Mitglieder aushält, bis eine Organisation diese Kleingruppe überflüssig macht, nicht aber die komplizierten Indi­viduen, die in ihr mitarbeiten – genau wie bei »Buffy«. Das ist eine Sehnsucht, ohne die man als Kritiker der bürgerlichen Gesellschaft, der den von Walter Benjamin und Theodor W. Adorno wesentlich geprägten linken Lernprozess nachvollzogen hat, auf Dauer emotional nicht über­leben kann: Darum lieben, darum brauchen Linke »Buffy«.



nochmehr serienkrams
August 10, 2010, 11:13 am
Filed under: buffy, euphorie | Schlagwörter: , ,

hier herrscht offensichtlich gerade ein bisschen flaute… nach den klausuren kommen die hausarbeiten… aber die sind und bleiben diesmal spannend! gerade schreibe ich an einer hausarbeit zu veronica mars und buffy und habe damit die perfekte rechtfertigung zum stundenlangen serienkonsum gefunden.
die aktuelle missy verweist da auf eine sehr tolle seite, die ich hiermit bewerben mochte: previously.us aber sehen sie selbst.



„Magnetbanduntergrund DDR“- Mehrmedialer Vortrag von Herausgeber Alexander Pehlemann
Juli 21, 2010, 1:48 pm
Filed under: Uncategorized

Auf der (hoffentlich) nie endenden Welttournee in Sachen „Spannung.Leistung.Widerstand. Magnetbanduntergrund DDR 1979-1990“ ist Herausgeber Alexander Pehlemann diesmal in Bamberg Gast der „Freien Uni“ und stellt Sounds, Bilder, Filme und Geschichten jenes Post Punk-Allerlei-Zusammenhangs vor, dem sich das mittlerweile auch in der zweiten Auflage vergriffene Buch widmet.

Der Eintritt ist übrigens frei!

Zeit: 20:00 Uhr 22.07.10
Ort: Balthasar – Aufenthalt und Mehrzweck



buffy
Juli 21, 2010, 9:13 am
Filed under: euphorie, skepsis

hier mal werbung fuer ein buch:Horror als Alltag. es geht um buffy und der ankuendigungstext ist vielversprechend:

Buffy ist ein Mädchen, das Dämonen mächtig auf die Mütze gibt. Herrschaftliche Strukturen, die in der Real World so schwer zu fassen sind, erhalten ein Gesicht, in das man schlagen kann. Soweit so schön, aber leider nur für den Zuschauer. Denn Buffy selbst kriegt durch ihren »Job« ganz andere Probleme in der Highschool, später im College und im dämonenfreien Teil ihres Alltags. Und zwar solche, die man nicht verprügeln kann. Hier hat die Struktur kein Gesicht mehr. Im Medium des Phantastischen werden so Heteronomie-Erfahrungen auf eine verbindliche Weise thematisiert, wie es vermeintlich authentischen Abbildern und moralischem Bildungsfernsehen nicht möglich ist. In zehn Artikeln streitet das Buch auch darüber, ob sich der kritische Gehalt der Fernsehserie an ihren Kunst- oder aber gerade an ihren Kulturindustriecharakter binden lässt.
Mit Beiträgen von Carmen Dehnert, Dietmar Dath, Heide Lutosch, Jakob Schmidt, Jasper Nicolaisen, Lars Quadfasel und anderen.

also: vorbestellen. sonst wird das nicht gedruckt und das waere schade.



aber diesmal bidde.
Juli 3, 2010, 1:10 pm
Filed under: skepsis

besser waere das jedenfalls.