Euphorie und Skepsis Blog


buffy im jungle
August 20, 2010, 7:18 pm
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Heide Lutosch schreibt es nieder: nichts als die ganze wahrheit über buffy. großartig!

Das andere wichtige Gefühl, das durch die Serie »Buffy« aus der tiefen Versenkung befreit wird, in die man es im horrormäßigen Alltag zwischen Lohnarbeit und Kleingruppennerv eingesperrt hat, heißt Sehnsucht. Sehnsucht nach dem sarkastischen Furor, den die Monster in Buffy auslösen und den zum Beispiel die Streichung des Elterngeldes für Hartz-IV-Empfängerinnen in einem auslösen müsste, aber nicht mehr auslöst. Sehnsucht nach einer politischen Kleingruppe, die die Beschädigungen und Eitelkeiten, das Auseinanderleben ihrer Mitglieder aushält, bis eine Organisation diese Kleingruppe überflüssig macht, nicht aber die komplizierten Indi­viduen, die in ihr mitarbeiten – genau wie bei »Buffy«. Das ist eine Sehnsucht, ohne die man als Kritiker der bürgerlichen Gesellschaft, der den von Walter Benjamin und Theodor W. Adorno wesentlich geprägten linken Lernprozess nachvollzogen hat, auf Dauer emotional nicht über­leben kann: Darum lieben, darum brauchen Linke »Buffy«.

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nochmehr serienkrams
August 10, 2010, 11:13 am
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hier herrscht offensichtlich gerade ein bisschen flaute… nach den klausuren kommen die hausarbeiten… aber die sind und bleiben diesmal spannend! gerade schreibe ich an einer hausarbeit zu veronica mars und buffy und habe damit die perfekte rechtfertigung zum stundenlangen serienkonsum gefunden.
die aktuelle missy verweist da auf eine sehr tolle seite, die ich hiermit bewerben mochte: previously.us aber sehen sie selbst.